
Portugal – Unserer Rundreise von der Algarve bis nach Lissabon
Portugal ist eines der wenigen klassischen Urlaubsziele in Europa, die wir bisher noch nicht kennen. Wir haben drei Wochen Zeit und planen mit unseren zwei Kindern (4 und 5) eine Rundreise mit verschiedenen Stationen, um das Land etwas besser kennen zu lernen. So viel vorab, Portugal hat uns vom ersten Moment so sehr begeistert, dass wir definitiv viele weitere Urlaube hierhin planen werden. Hier erfährst du alles über unsere Route und viele Infos und Tipps für die schönsten Ausflüge auf unserer Rundreise durch Portugal.
Nach einem spannenden viertägigen Aufenthalt in Sevilla, wo wir auch unseren Mietwagen in Empfang nehmen, starten wir unsere Portugal Rundreise an der wunderschönen Felsalgarve östlich von Albufeira.
Alle Highlights unserer Reise an der Algarve findest du auch hier.
Portugal Rundreise: An der Felsalgarve
Die Strecke von Sevilla zu unserer Unterkunft beträgt nur 2,5 Stunden und wir freuen uns bereits aufs Meer. Wir haben eine Ferienwohnung in einem Resort am Meer gemietet und sind bei der Ankunft überwältigt von der Größe der Anlage. Neben diversen Pools, Fitnesstudios und Tennisplätzen gibt es hier einen riesigen Spielplatz und einen traumhaft angelegten 9-Loch Golfplatz. Schade, dass ich nie richtig beim Golfspielen hängen geblieben bin, hier macht es sicher großen Spaß!


Das eigentliche Highlight ist allerdings die atemberaubende Küste, auf die wir uns am meisten gefreut haben. Neben vielen tollen Stunden am Meer und am Pool haben wir auch einige schöne Ausflüge in die Umgebung geplant.
Praia da Falesia
Direkt unter unserer Anlage befindet sich der wunderschöne Strand Praia da Falesia. Vom Resort aus können wir praktischerweise einen verglasten Aufzug nehmen und anschließend noch einige 100 m über Holzstege zum Strand laufen.

Am Ende kommen wir am Strandrestaurant mit Liegestühlen, sanitären Anlagen und einem traumhaftem Blick auf das Meer an! Wir sind das erste mal an der Felsalgarve und einfach begeistert von der atemberaubenden Kulisse aus roten Felsen, feinem Sandstrand und türkisfarbenem Wasser.

Der Strand gehört mit ca. 8 km zu einem der längsten der Algarve und bei einem Spaziergang können wir riesige Muscheln sammeln. Auch für unsere Kinder ist der Strand mit dem ruhigen und sehr sauberen Wasser perfekt und wir beginnen direkt mit dem mitgebrachten Sandspielzeug den Bau der ersten Sandburg.
Praia da Marinha
Unsere Unterkunft liegt strategisch günstig zu vielen Highlights der Algarve, die wir noch entdecken wollen. Besonders gespannt bin ich auf den bekannten Strand „Praia da Marinha“.
Von der Unterkunft fahren wir am nächsten Tag früh los und sind nach ca. 30 Minuten am einzigen Parkplatz der direkt am Zugang zum Strand liegt. Bereits kurz vor 10 (Vorsaison) ergattern wir einen der letzten Parkplätze. In der Hauptsaison muss man hier sicher sehr früh dran sein.
Am Parkplatz befinden sich diverse Imbisswägen und die Aussichtsplattform von der aus man einen tollen Ausblick auf die Küstenlandschaft hat.
Wir beschließen zunächst einen Teil des bekannten Wanderwegs „Percurso dos Sete Vales Suspensos“ zu gehen. Hier finden wir alle paar Meter einen neuen schönsten Ausblick und machen zahlreiche Fotos!

Eigentlich kann man auf dem Weg bis nach Carvoeiro laufen und kommt an vielen tollen Highlights wie der bekannten Höhle von Bengali vorbei. Für unsere Kinder ist uns der Weg nach einem Teil der Strecke aber doch zu uneben, mit kleineren steileren Stellen und sie drängen zum Strand. Auch wenn wir nur einen Teil gesehen haben hat sich hier jeder Meter gelohnt.

Nach einem kleinen Picknick auf einem der Bänke am Aussichtsplateau steigen wir schließlich zum Strand ab und genießen ein paar Stunden am wunderschönen Sandstrand zwischen den Felsen.
Cavoeiro
Vom Strand aus ist es noch eine kurze Fahrstrecke nach Carvoeiro. Die Ortschaft liegt malerisch schön um den kleinen Strand und wir genießen ein leckeres Mittagessen mit Strandblick im Restaurant „Tapas da Vila“. Anschließend laufe ich noch kurz den Weg weiter um auf der Anhöhe den schönen Blick auf die Stadt zu genießen.

Von hier aus wären wir auch gleich über den Carvoeiro Bordwalk zum Algar Seco gelaufen aber für heute ist es genug für unserer kleine Gesellschaft und wir verbringen noch ein paar schöne Stunden am Nachmittag am Pool.
Loulé
Am nächsten Tag besichtigen wir den schönen Ort Loulé.

Wir laufen durch die gemütlichen Gassen und lassen uns schließlich durch den Trubel rund um die schöne Markthalle treiben. Wir sind an einem Samstag hier und es gibt zusätzlich zur schönen Markthalle mit vielen Ständen im Inneren auch noch den Wochenmarkt, der sich Rund um die Markthalle zieht.
Die Kinder beobachten lustige Straßenkünstler und dürfen sich noch ein kleines Souvenir und frisches Obst am Markt aussuchen. Allerdings ist es uns nach einiger Zeit doch zu voll um die Halle und wir schlendern nach einem kleine Spaziergang durch die Altstadt wieder in Richtung Parkplatz.
Auf dem Rückweg kehren wir noch in einer schönen Bar ein, in der wir fantastische Tapas aus dem gegenüberliegenden Restaurant „O Avenida“ genießen. Definitiv gibt es hier die besten Piri Piri Prawns unserer ganzen Reise!
Algar Seco
Heute geht es weiter in Richtung Westalgarve. Wir sind schon früh auf und haben alles gepackt. Wir wären sehr gerne noch in unserer schönen Wohnung im Resort geblieben aber freuen uns auch schon auf die nächste Station.
Unterwegs will ich unbedingt noch einen Stopp beim Algar Seco machen. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und da wir vor 10 Uhr in der Vorsaison dran sind können wir sogar direkt vor der beeindruckenden Felsformation parken. Dies ist auch deshalb gut, da unser Auto randvoll mit Gepäck ist.

So können wir entspannt einen Teil des schönen Cavoeiro Boardwalks spazieren, der über Holzstege nach Cavoeiro führt und auch noch die Stufen zur Grotte des Algar Seco hinabsteigen. Es ist noch nicht sehr voll und wir können die wunderschönen Formationen bewundern und viele tolle Fotos schießen.
Portugal Rundreise: An der Westalgarve
Anschließend geht es weiter in Richtung Sagres. Hier haben wir ein tolles Haus in einem Familienresort gebucht und die Kinder sind schon sehr gespannt und können es kaum abwarten. Nach einer Stunde Fahrt hat sich die Landschaft komplett verändert. Kurz vor dem Ziel sehen wir nur noch Natur und die Straßen sind teilweise komplett leer. Wunderschön!

Unser neues Haus und das gesamte Resort sind ein Traum für Kinder und Eltern. Neben einem türkisfarbenem Meer wie aus dem Bilderbuch mit feinstem Sandstrand finden wir diverse Pools und mehrere Restaurants, die alle einen eigenen Spielplatz oder Spielbereich haben.

Wir melden unsere 4 und 5 jährigen Kinder direkt für den Schwimmunterricht an und besichtigen die riesige Anlage. Hier wird uns definitiv nicht langweilig werden!
Sagres
Heute wollen wir unsere neue Umgebung erkunden und fahren zunächst zum nahegelegenen Sagres. Der kleine Ort wirkt etwas verschlafen aber wir können uns vorstellen, wie am Abend Leben in die netten Bars und Restaurants kommt.
Außerdem finden wir viele hübsche bunte Häuser, da hier Hochhäuser und Hotels gänzlich fehlen. Hier ist alles auf den Surfer eingestellt, was dem Ort einen besonderen Charme verleiht.
Praia do Tonel
Wir wandern über einen kleinen Pfad in Richtung der Festungsanlage, biegen dann aber am großen Parkplatz in Richtung Küste ab um den Surfstrand Praia do Tonel zu besichtigen. Hier folgen wir über einen kleinen Trampelfad ein paar Surfern, die scheinbar wissen, wohin sie wollen und kommen an einen tollen Aussichtspunkt über dem Strand an.
Angekommen haben wir einen fantastischen Ausblick auf die Surfer am Strand und genießen den Ausblick.

Etwas weiter die Straße entlang entdecken wir später noch den eigentlichen Weg, der direkt zum Strand runter führt.
Cabo de Sao Vicente
Weiter gehts zum eigentlichen Highlight hier in der Gegend, dem südwestlichen Ende des europäischen Festlands. Der Punkt ist schon von weitem durch den riesigen Leuchtturm zu erkennen, der auch ein tolles Fotomotiv bietet. Leider haben wir die Jacken der Kinder im Resort vergessen und es windet hier ganz schön, so dass eine Besichtigung der Anlage heute flach fällt.

Wir genießen aber die tollen Ausblicke und essen eine wirklich fantastische Bratwurst im kultigen Imbiss „letzte Bratwurst vor Amerika“.

Carapateira
Nur eine halbe Stunde vom Hotel entfernt liegt der gemütliche Ort Carapateira. Ab Sagres haben wir schon das Gefühl, dass die Uhren etwas langsamer ticken und alles ist sehr entspannt. Auf der Straße sehen wir kaum Autos, dafür aber immer wieder Wanderer und Fahrradgruppen.
Carapateira selbst ist ein kleiner gemütlicher Ort, der einen ursprünglichen Charme ausstrahlt und genau das Gegenteil von Massentourismus symbolisiert. Es gibt wenige kleine Geschäfte und nette kleine Bars. Viel los ist hier tagsüber nicht. Erstaunlicherweise schaffen wir dennoch einen Großeinkauf im Surfladen direkt an der Hauptstraße. Seit wir an der Westküste sind fühlen wir uns selbst fast wie Surfer und decken uns noch mit warmen Kapuzenpulli ein. Die Temperatur ist hier in der Gegend nämlich immer etwas kühler als an der restlichen Algarve.
Praia da Bordeira
Unser eigentliches Ziel ist ein toller Strand, von dem ich bereits mehrfach gehört habe.
Kurz nach dem Ort geht es links in Richtung Praia da Bordeira. Bereits am Parkplatz können wir die Größe des Strandes erahnen da wir nichts als Sand und Dünen sehen. Wir bekommen den Tipp noch die Straße ab dem Parkplatz weiter die Klippen hochzufahren. Hier finden wir einen weiteren kleinen Parkplatz, der noch ausreichend Platz für uns hat. Im Vergleich zur Felsalgarve ist hier wirklich fast nichts los.
Der Ausblick von den hohen Klippen auf den unten liegenden Strand und die mächtigen Wellen ist einfach fantastisch. Vom Parkplatz aus wandern wir über die für hier typischen Holzstege auf eine kleine Aussichtsplattform und genießen ein tolles Picknick mit traumhaftem Blick. Auch die Kinder sind total von den Wellen und der Aussicht begeistert.
Sonnenuntergang am Cabo de Sao Vicente
Heute genießen wir tagsüber einen Pausentag im Resort.

Wobei Pause macht eigentlich nur ein Teil der Gesellschaft, mein Mann hat sich kurzerhand einen Surfkurs gebucht, da er sich hier vom Surffieber angesteckt wurde.
Am Abend gehen wir noch in die gemütliche Surfbar „Tree Little Birds“ in Sagres essen, die uns mehrfach empfohlen wurde. Neben gutem Essen und tollen Cocktails gibt es hier sogar eine kleine Kinderecke!

Nach dem Abendessen sind alle Kinder noch fit und wir fahren die kurze Strecke zum Cabo de Sao Vicente um den Sonnenuntergang zu sehen. Der Parkplatz ist schon gut gefüllt und alle haben es sich auf den Felsen im Westen gemütlich gemacht. Allerdings finden wir es bei dem unglaublich starken Wind garnicht gemütlich sondern eiskalt und warten bis kurz vor dem Ende im Auto. Die Kinder finden den Sonnenuntergang schließlich großartig aber sobald die Sonne im Meer versunken ist brechen alle schlagartig auf ins warme Auto.

Portugal Rundreise: Über die Westküste nach Lissabon
Nach fünf Tagen Sagres müssen wir unser schönes Resort schweren Herzens verlassen. Allerdings steht mit Lissabon schon das nächste Highlight auf unserer Rundreise an und wir sind schon sehr gespannt!
Wir nehmen uns einen Tag Zeit für die Fahrt entlang der schönen Westküste statt der etwas schnelleren Strecke über die Autobahn. Wir wollen auf jeden Fall noch ein paar Highlights der Küste besichtigen.
Nach 20 min. kommen wir wieder durch den gemütlichen Ort Carapateira und fahren weiter bis zum traumhaften Strand Praia da Amoreira. Mittlerweile kommt bei mir tatsächliches „West Coast Feeling“ auf. Die Landschaft ist wunderschön, immer wieder kommen wir durch kleinere Ortschaften und wir sind teilweise das einzige Auto auf der Straße.
Praia da Amoreira
Wir nehmen eine Abzweigung südlich des Ortes Aljezur die uns auf ca. 8 km zum Strand bringen soll. Bereits kurz vor dem Ende der Strecke finden wir tolle Aussichtspunkte aber das Highlight finden wir am letzten Parkplatz!
Der Strand befindet sich direkt an einer Flussmündung und die angrenzende Dünenlandschaft und die Kulisse aus feinen Sanddünen, türkisfarbenem Wasser und vielen Surfern auf dem Wasser ist einfach atemberaubend schön!
Wir stellen zwar fest, dass wir auf der südlichen Flußseite sind und somit nicht direkt zum Strand kommen, der Ausblick ist aber definitiv noch schöner und am Ende des kleinen Weges zum Fluss gibt es auch noch einige kleine Badestellen als Einstieg. Später stellen wir fest, dass der direkte Weg zum Strand am Nordende von Aljezur beschildert ist.

Auch wenn wir keinen großen Hunger haben kehren wir noch kurz in das Restaurant „O‘Capitao“ ein, das einen tollen Ausblick aufs Meer und den Strand bietet. Auch wenn die Preise hier dem Blick entsprechend gehoben sind, genießen wir vor der Kulisse das beste Thunfisch Tartar!
Praia do Malhao
Nachdem wir den hübschen Ort Aljezur ohne Stopp passieren wollen wir noch die verpasste Bademöglichkeit aufholen und halten ca. eine Stunde weiter am Praia do Malhao. Ich habe im Routenplaner gesehen, dass der Strand von der Straße nur 2,5 km entfernt liegt. Allerdings stellen wir fest, dass dies auf einer ungeteerten Piste ganz schön staubig und wackelig wird. Da wir schon nach 50 Meter so eingestaubt sind lohnt es sich kaum umzukehren und wir arbeiten uns durch bis zum großen Parkplatz am Strand.
Der Praia do Malhao könnte für mich schon wieder zu einem der schönsten Strände Portugals gehören, so herrlich finden wir es hier. Wir genießen ein letztes Picknick im feinen Sand und beobachten die imposanten Wellen am Strand bevor wir die letzten zwei Stunden in einem Stück nach Lissabon durchfahren.
Nur noch einmal müssen wir anhalten um eine Storchenmutter auf einem Strommast beim Füttern der Jungen zu fotografieren. Bestimmt haben sich die Autofahrer hinter uns sehr gewundert als ich das Nest fotografiert habe, schließlich kommen wir im Anschluss noch an mehreren hundert Nestern vorbei. So viele Störche habe ich noch nie zuvor gesehen.
Portugal Rundreise: Lissabon
Solltest du mit Kindern reisen erfährst du hier auch alle Tipps und Highlights in Lissabon mit Kindern.
Im modernen Viertel „Parque das Nações“
Unsere Unterkunft in Lissabon ist ein neues Appartmenthotel mit schönem Innen- und Außenpool, Restaurant und Tiefgarage (viele Unterkünfte in der Altstadt sind leider nicht mit dem Taxi zu erreichen). Es liegt im modernen Viertel des ehemaligen Expo Geländes Park der Nationen, ca. 20 Fahrminuten von der Altstadt entfernt. Gerade für kleine Kinder aber auch für uns gibt es in der Gegend so viel zu erkunden, dass wir den ersten Tag komplett nutzen um die Gegend kennenzulernen.
Neben dem großen Aquarium und Wissenschaftsmuseum befinden sich noch viele tolle Sehenswürdigkeiten direkt ums Eck. Wir starten gleich mit einem Highlight für die Kinder und steigen in die Seilbahn, die uns einen tollen Blick auf das Gelände von oben bietet und den Weg für die Kinder etwas verkürzt.

Am Ende der Strecke sind wir kurz vor dem höchsten Gebäude Lissabons, in dem sich das Myriad Hotel befindet. Direkt dahinter finden wir einen tollen Spielplatz und nach einer kurzen Pause wandern wir immer weiter auf der schönen Promenade bis zur Brücke „Vasco da Gama“.
Nach einem Mittagessen in der Nähe der Endstation der Seilbahn geht es wieder zurück, da wir den Kindern noch einen Besuch des Wissenschaftsmuseums versprochen haben. Hier sind wir absolut begeistern, was vor allem für kleine Kinder geboten ist. Tatsächlich hätten wir es hier ohne Probleme auch einen halben Tag ausgehalten.
Mit dem Tuk Tuk durch die Altstadt
Am nächsten Tag sind wir doch sehr gespannt die Altstadt von Lissabon kennenzulernen. Wir haben vorab eine zweistündige Fahrt mit dem Tuktuk gebucht und lassen uns sehr günstig mit dem Taxi in zwanzig Minuten in die Stadt fahren. Unser Fahrer wartet bereits am vereinbarten Treffpunkt auf uns und die Kinder sind schon sehr aufgeregt mit dem lustigen Fahrzeug loszufahren.
Die Fahrt ist genau richtig um einen tollen Eindruck von Lissabon zu bekommen und viele schöne Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte (Miradouros) abzuklappern.
Während der Fahrt erzählt uns unser toller Guide viele spannende Hintergrundinfos über seine Heimatstadt. Viel einfacher hätten wir die Stadt mit zwei Kindern definitiv nicht erkunden können.
Die Endstation ist direkt am bekannten Time Out Market. Hier kann sich jeder aus den vielen Essenständen etwas aussuchen und man setzt sich einfach an einen freien Tisch. Ideal für Familien ist auch der kleine Kiosk mit schönem Spielplatz direkt hinter der Markthalle.

Wenn du unsere Tour buchen willst, findest du hier unseren Anbieter. Viele andere Anbieter haben leider eine Altersbeschränkung und nehmen keine kleineren Kinder mit.
Im größten Aquarium Europas
Nach dem gestrigen Stadttag freuen sich unserer Kinder – aber auch wir – auf einen entspannten Tag in unserem Viertel Park der Nationen und wir starten gleich am Morgen mit einem Besuch des tollen Oceanário, das nur wenige Schritte von unserem Hotel entfernt liegt.

Neben dem größten Indoor Aquarium Europas mit vielen tropischen Fischen, Rochen und Haien treffen wir hier auch auf einen Mini Dschungel und diverse kleinere Becken z.B. mit Ottern, die die Kindern begeistern.
Nach zwei Stunden im Aquarium müssen wir es noch schaffen ohne Einkäufe durch den größten Merchandise Laden zum Ausgang durchzuschlagen. Nach einer kleinen Brotzeit auf den Bänken vor dem Aquarium schlendern wir noch gemütlich durch das Viertel und entdecken noch ein paar Highlights wie zum Beispiel den aus Abfall gebauten Luchs und den vom Stararchitekten Calatrava entworfenen Bahnhof Oriente.
Fahrt mit der historischen Straßenbahn
An unserem letzten Tag in Lissabon wollen wir noch unbedingt mit der legendären Straßenbahn fahren und lassen uns vom Uber Fahrer an der Endhaltestelle Martim Monitz absetzen. Wir sind gegen halb 10 Uhr morgens hier aber die Wartezeit für die berühmte Linie E28 beträgt schon ca. zwei Stunden. Wir ändern also spontan unseren Plan und springen in die fast leere Linie 12.

Für die Kinder und für uns ist es ein tolles Erlebnis teilweise auf wenigen Zentimetern an Häusern, Autos und anderen „Hindernissen“ vorbeizufahren. Die Route ist perfekt, da wir in ca. 25 min. viele Sehenswürdigkeiten der Altstadt passieren und auch an tollen Aussichtspunkten vorbeikommen.

Wir steigen wieder an der Endhaltestelle aus und schlendern weiter in Richtung Praça Dom Pedro. Hier kommen wir noch am verrückten Sardinengeschäft „Mundo Fantastico da Sardinha“ vorbei. Ohne einen Sardineneinkauf kommen wir bei den hübschen Auslagen auch nicht mehr raus.

Im noblen Viertel Principe Real
Am Nachmittag wollen wir uns aus dem trubeligen Zentrum etwas entfernen und steuern in Richtung des gehobenen Viertels Príncipe Real.
Das Viertel ist deutlich ruhiger und mit den vielen alten Prachtbauten wunderschön. Hier findet man originelle Boutiquen und tolle Restaurants. Wir machen auf dem Platz Príncipe Real bei toller Live Musik im Café Mittagspause und genießen den Schatten unter den Bäumen.

Leider wird der Spielplatz im Park gerade neu gebaut, so dass wir im Anschluss weiterlaufen.
Direkt gegenüber finden wir das außergewöhnliche Kaufhaus EmbaiXada. Hier findet man in einem wunderschönen Palastgebäude in jedem Raum eine neue Boutique oder Bar und kann tolle einheimische Designer entdecken.

Nach einem kurzen Spaziergang durch den angrenzenden Botanischen Garten geht es für uns wieder zurück ins Hotel.
Mittlerweile machen sich die angestiegenen Temperaturen bei allen bemerkbar und wir genießen den letzten Nachmittag am Pool! Morgen geht es bereits wieder auf die vierstündige Fahrt nach Sevilla, wo wir unseren Mietwagen abgeben müssen und den Heimflug gebucht haben.
Fazit
Portugal ist ein traumhaftes Land mit abwechslungsreicher Küste, tollen Strände und zahlreichen Aktivitäten für Familien, Sportler und auch ideal für Ruhesuchende. Uns hat besonders gut die Kombination aus Strandurlaub und Städtereise mit Lissabon gefallen. Vor allem die Algarve bietet sehr viel Abwechslung und Sehenswürdigkeiten und traumhafte Strände. Besonders beeindruckt hat uns auch die wilde und noch relativ wenig touristisch erschlossene Westküste.
Falls du nach Portugal reist erfährst du hier auch alle Highlights und die schönsten Strände an der Algarve. Solltest du mit Kindern reisen schau dir unbedingt auch meinen Bericht „Lissabon mit Kindern“ an.
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