Traumhafter Strand auf Maui
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Hawaii Rundreise planen – Infos und Tipps für deinen Traumurlaub

Auf Hawaii gibt so viel zu sehen und zu erleben, dass man problemlos mehrere Monate dort verbringen könnte. Jede der Inseln ist traumhaft schön und bietet eine große Auswahl an Ausflugszielen und Aktivitäten, einzigartige Natur und fantastische Strände. Von reinem Badeurlaub mit Surfen und Schnorcheln oder Tauchen über anspruchsvolle Wanderungen im Landesinneren an der Küste oder auf dem Vulkan ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bei der großen Auswahl lohnt es sich den Urlaub auf Hawaii im Vorfeld genau zu planen und sich zu überlegen, wie viel Zeit man auf welcher Insel verbringt möchte.

Viele Reiseveranstalter bieten vorgefertigte Rundreisen für Hawaii oder Verlängerungen einer USA Reise an. Alternativ ist es kein Problem, sich die Flüge und Hotelübernachtungen je nach Vorliebe individuell zusammenzustellen. Nach zwei jeweils dreiwöchigen Urlauben auf Hawaii gebe ich gerne meine persönlichen Tipps und Infos an euch weiter, um euch die Reiseplanung so einfach wie möglich zu machen.

Hawaii – mehr als nur eine Insel

Hawaii ist tatsächlich eine Inselkette mit 137 Inseln und befindet sich ca. sechs Flugstunden vom nächsten Festland entfernt. Von den Inseln sind nur wenige bewohnt, die bekanntesten hiervon sind Oahu mit der Hauptstadt Honolulu, Big Island (auch Hawaii genannt), Maui und Kauai. Diese liegen jeweils nur kurze Flugstrecken voneinander entfernt, weshalb es sich lohnt mehrere Inseln zu einer Rundreise zu kombinieren.

Geografisch gehört Hawaii zu Polynesien und bildet den 50. Bundesstaat der USA. Das heißt die Einreisebestimmungen sind die gleichen wie für alle anderen US Staaten. In der Regel reist man aus Deutschland mit einer zwei Jahre gültigen ESTA Einreisegenehmigung, welche man rechtzeitig vor der Reise online beantragen muss (die offizielle Seite zur Beantragung findet ihr hier).

Von Europa aus betrachtet liegt Hawaii fast am anderen Ende der Welt, was sich auch durch die 11-12 Stunden Zeitverschiebung (Sommer o. Winterzeit) bemerkbar macht. Der Jetlag hat mich tatsächlich auch jeden Urlaub lange begleitet, allerdings bietet es auch Vorteile vor allen anderen Touristen an den Sehenswürdigkeiten zu sein. Da jedoch fast jeder Urlauber mindestens drei Stunden Zeitverschiebung (US-Westküste) hinter sich hat beginnt hier der Tag ohnehin etwas früher und man trifft bereits morgens zwischen 6 und 7 Uhr motivierte Touristen und Einheimische beim Joggen oder Surfen an.

Die beste Reisezeit für Hawaii

Hawaii ist ganzjährig ein perfektes Reiseziel. Die Wahl der Reisezeit ergibt sich eher aus der persönlichen Urlaubsplanung und den geplanten Aktivitäten.

Während man zu jeder Jahreszeit hohe Temperaturen vorfindet, ist es im Winter dennoch etwas regnerischer, minimal kühler und der Wellengang ist deutlich höher. Für absolute Surfprofis und jene, die deren Anblick einmal genießen wollen, sind daher die berühmten Wellen an der North Shore von Maui oder Oahu vor allem im Winter interessant. Auch gibt es nur in der Wintersaison von Dezember bis etwa April die Möglichkeit Buckelwale (z.B. vor der Westküste Mauis) zu beobachten.

Der Sommer ist etwas trockener als der Winter und das Wasser ist ruhiger, was an manchen Stränden das Schnorcheln und Schwimmen erleichtert. Wer längere Wanderungen plant und vor allem Kauai (die regenreichste Insel) ins Auge fasst, ist evtl. besser beraten die Reise in den trockeneren Sommer zu legen.

Wir haben Hawaii einmal im Juli und einmal im März erlebt und keine deutlichen Unterschiede im Klima gespürt. Zwar hat es im März durchaus den ein oder anderen Regenschauer mehr gegeben, allerdings war dies aufgrund der hohen Temperaturen für uns nicht störend.

Hinzu kommt noch die Tatsache, dass es auf jeder Insel mehrere Mikroklimata gibt und es so fast immer einen Ort oder Strand gibt an dem gerade die Sonne scheint. Als Faustregel kann man hier vor allem im Süden und Westen mehr Glück haben. Die meisten größeren Wanderungen hatten wir allerdings in unserem ersten Hawaii Urlaub im Sommer bereits „erledigt“ und waren somit nicht zu sehr auf trockene Pfade und perfekte Konditionen angewiesen.

Hier nochmal ein kurzer Überblick der mir bekannten Vorteile je Jahreszeit:

Hawaii im Winter

  • ganzjähriges Sommerfeeling
  • Whale Watching ca. Dezember bis April möglich
  • Profi Surfer an den berühmten Wellen beobachten (z.B. North Shore Oahu)

Hawaii im Sommer

  • Etwas weniger Niederschlag
  • Ideal zum Wandern
  • teilweise bessere Bedingungen zum Schnorcheln (allerdings auch im Winter vielerorts gut möglich)
  • gute Kombinationsmöglichkeiten mit Stopover ohne Wintergarderobe zu benötigen

Welche Inseln sollte man auf Hawaii besuchen?

Vermutlich kann jeder, der schon einmal Hawaii besucht hat nachvollziehen, dass dies eine schwer zu beantwortende Frage ist. Auch nach zwei Urlauben auf Hawaii muss ich immer lange überlegen, welche Kombination die sinnvollste ist. Jede der vier bekanntesten Inseln Oahu, Kauai, Maui und Big Island bietet so viele Attraktionen und Besichtigungsmöglichkeiten, dass es nicht einfach ist eine Insel auszuschließen. Zusätzlich kann man auch noch die etwas weniger bekannten Inseln Lana und Molokai ins Auge fassen. Theoretisch wäre fast jede Insel einen kompletten Urlaub wert. Allerdings wird man in der Regel nur einmal nach Hawaii fliegen und daher lohnt sich die Kombination mehrerer Inseln trotz der zusätzlichen Flüge in jedem Fall.

3 Wochen Zeit für Hawaii

Wer die Rundreise im Vorfeld gut organisiert und nochmal drei Inselflüge für Hawaii bucht kann z.B. auf einem dreiwöchigen Hawaii Urlaub gut alle vier bekannten Inseln besuchen.

Eine mögliche Kombination für drei Wochen Urlaub:

  • Kauai (5 Nächte)
  • Oahu (4-5 Nächte)
  • Maui (5-7 Nächte)
  • Big Island (3 Nächte)
  • zzgl. An- u. Abreise (2-3 Tage)

2 Wochen Zeit oder weniger

Wer etwas weniger Zeit hat, sollte sich eher auf 2-3 Inseln beschränken. Auf keinen Fall würde ich dabei Kauai auslassen, da die Insel meiner ursprünglichen Vorstellung von Hawaii am meisten entsprochen hat.  Mit der fantastischen Napali Küste, zahlreichen Wanderwegen im Waimea Canyon, gemütlichen Orten und wenig Verkehr holt einen auf Kauai schnell der „Aloha Spirit“ ein.

Direkt nach Kauai kommen für mich die Inseln Oahu und Maui. Auf Oahu würde ich persönlich so wenig Zeit wie möglich in Honolulu verbringen und mich auf die schöne Ost- und Nordküste konzentrieren. Maui bietet von allem etwas, vor allem absolutes Urlaubsfeeling. Die Insel lädt neben vielen Ausflugszielen, wie z.B. Wandern im Haleakala Krater, Whale Watching oder Schnorcheln auch ideal zum Entspannen ein.

Big Island ist zum einen für den Volcanoes Nationalpark und zum anderen für den  Mauna Kea, den höchsten Berg Hawaiis, bekannt. Jeder der einmal einen aktiven Vulkan erleben möchte und viel über die Auswirkungen auf die Gegend und Natur erfahren will kommt hier voll auf seine Kosten. Gleichzeitig gibt es auch auf Big Island schöne Strände zum Schnorcheln und diverse Wandermöglichkeiten. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich dennoch Big Island am ehesten weglassen. Vom Gesamtpaket an möglichen Aktivitäten, interessanten Ortschaften und Urlaubsfeeling habe ich mich auf den anderen Inseln noch wohler gefühlt habe.

Zu den weniger frequentierten Inseln Molokai und Lanai kann ich bisher leider nichts sagen.

Eine mögliche Kombination für zwei Wochen Hawaii:

  • Kauai (4-5 Nächte)
  • Oahu (3-4 Nächte Ost- o. Westküste)
  • Maui (4-5 Nächte)
  • zzgl. An- u. Abreise (2-3 Tage)

Ideen für die Tagesplanung

Aktivitäten jeweils für einen Tag:

Kauai

  • Rundfahrt mit Besichtigung Wailua Falls, Hanalei und Kilauea Lighthouse
  • Hubschrauberflug über die Insel
  • Katamarantour mit Schnorchelstopp zur Napali Küste (z.B. ab Port Allen)
  • Wandern im Waimea Canyon, Wanderung zum Kalalau Lookout

Maui 

  • Wanderung im Haleakala Krater
  • Road to Hana (1-2 Tage)
  • Strandtag mit Besichtigung Big Beach und Schnorcheln mit Schildkröten (z.B. am Wailea Beach)
  • Im Winter: Whale Watching
  • Surfkurs (z.B. in Kihei) und Nachmittag mit Abendessen in Lahaina

Wer ein paar Tage reinen Badeurlaub plant ist auf jeden Fall auf Maui richtig und hängt am besten hier noch ein paar Tage Hotelurlaub in einem der schönen Resorts in der Gegend um Wailea oder an der Nordwestküste an.

Oahu

  • Besichtigung Waikiki u. Diamond Head
  • Pearl Harbor
  • North Shore: Keana Point Trail, Haleiwa, Banzai Beach
  • Ostküste: Kuala Ranch Tour und Strandbesuch Kailua Beach und viele weitere Aussichtspunkten entlang der Strecke

Big Island

  • Volcanoes National Park
  • Pahoa District mit Lava Tree Museum
  • ggf. Fahrt auf den Mauna Kea (war damals leider gesperrt)

Flüge nach Hawaii

Hawaii liegt von Deutschland aus betrachtet fast am anderen Ende der Welt, daher muss man auf dem Flug mindestens einmal umsteigen.

Die meisten Flüge aus Deutschland nach Hawaii starten um die Mittagszeit und gehen zum Beispiel ab München oder Frankfurt mit mind. einem Stop über die bekannten Drehkreuze Los Angeles oder San Francisco. Gute Tickets bekommt man hier bereits für 800 EUR p.P. für die Hin- und Rückreise. Die reine Flugzeit liegt bei ca. 16 Stunden und erweitert sich jeweils um die Zwischenstopps. Ab München dauert die beste Verbindung daher insg. ca. 19 Stunden. Die Verbindungen für den Rückflug ab Hawaii sind meistens etwas ungünstiger mit langem Aufenthalt, so dass es ggf. Sinn macht, auf der Rückreise eine Nacht in einem Flughafen(nahen) Hotel an der Westküste zu verbringen und am nächsten Tag weiter nach Deutschland zu fliegen.

Wir haben in beiden Urlauben die Flüge zur amerikanischen Westküste (USA o. Vancouver) und anschließend weiter nach Hawaii getrennt gebucht und jeweils noch einen zweitägigen Zwischenstopp in Los Angeles bzw. Vancouver eingeschoben. Hierfür haben wir immer Direktflüge von Deutschland an die Westküste gebucht (ca. 11 Stunden Flugzeit und 9 Stunden Zeitverschiebung). Die Weiterflüge nach Hawaii kann man über diverse amerikanische Fluggesellschaften oder über Hawaiian Airlines buchen. Die Flugzeit beträgt hier nochmal ca. 6 Stunden und der Zeitunterschied zur Westküste weitere 3 Stunden. Gezahlt haben wir ca. 600 EUR p.P. für den Hin- und Rückflug nach Hawaii. In einer günstigeren Reisezeit gehen die Preise aber bereits ab 300 EUR los. Die Transatlantikflüge aus Deutschland konnten wir jeweils über Meilen buchen.

Wer direkt weiterfliegen möchte ist aber eher auf der sicheren Seite, den ganzen Flug zusammenhängend zu buchen, da sich dann bei Verspätungen die Fluggesellschaft um einen Ersatzflug kümmern muss. Für uns war das aufgrund der langen Zwischenstopps jedoch kein Problem.

Gute Flugverbindungen von der Westküste nach Hawaii gibt es von folgenden Städten aus: Los Angeles, San Francisco, Seattle und Vancouver. Die meisten Flüge gehen entweder nach Honolulu (Oahu) oder Kahului (Maui). Es lohnt sich also zu vergleichen!

Inselhopping auf Hawaii

Auf Hawaii gibt es keine Fährverbindungen zwischen den Hauptinseln und die Weiterreise ist nur mit dem Flugzeug möglich. Es gibt täglich so viele Flugverbindungen zu allen Inseln, dass man theoretisch noch vor Ort buchen kurzfristig buchen kann. Günstiger und vor allem deutlich stressfreier ist es allerdings die Flüge im voraus zu planen und direkt zu buchen.

Die Flugzeiten zwischen den Inseln sind relativ kurz (ca. 30 min.). Der Hauptanbieter ist Hawaiian Airlines (um ein paar Vorteile z.B. günstigere Gepäckgebühren zu erhalten haben wir uns sogar für das Bonusprogramm von Hawaiian Airlines angemeldet).

Um den ganzen Zeitaufwand für Flughafen und Mietwagen gering zu halten macht es Sinn die Flüge zwischen den Inseln morgens oder abends zu wählen, da man so keinen Urlaubstag verliert. Wir waren auch nach zwei Wochen Hawaii noch immer sehr früh auf den Beinen und hatten nie Probleme mit frühen Flugverbindungen.

Flughäfen auf Hawaii

  • Oahu: Honolulu
  • Kauai: Lihue
  • Maui: Kahului oder Kapalua (im Norden, seltener angeflogen)
  • Big Island: Hilo oder Kona

Auf Oahu fliegt man immer von und ab Honolulu, ebenso auf Kauai (Lihue). Auf Maui gibt es theoretisch zwei Flughäfen, allerdings wird hier nur der Flughafen in Kahului regelmäßig direkt angeflogen. Big Island hat ebenfalls zwei Flughafen: Hilo und Kona. Wer vorhat den Volcanoes National Park zu besuchen fliegt am Besten bis Hilo, Kona eignet sich vor allem für Besuche oder Badeurlaub an der Westküste von Big Island. Zum amerikanischen Festland haben wir bereits Verbindungen von und nach Honolulu (Oahu) , Kahului (Maui) und Kona (Big Island) gebucht. Es ist also nicht notwendig die gleichen Hin- und Rückflüge zu wählen. Über Hawaiian Airlines kann man die Inseln nach Belieben zu einer Rundreise kombinieren und schließlich von der letzten Insel wieder abfliegen.

Wir haben bei unserer ersten Rundreise alle vier Inseln besucht und zusätzlich zu unseren Direktflügen aus Deutschland zur Westküste folgende Flüge separat gebucht:

  • Vancouver – Honolulu (Oahu)
  • Honolulu (Oahu) – Lihue (Kauai)
  • Lihue (Kauai) – Kahului (Maui)
  • Kahului (Maui) – Hilo (Big Island)
  • Kona (Big Island) – Seattle

Die Kosten für die einzelnen Flugsequenzen auf Hawaii liegen meist unter 100 EUR pro Person. Hinzu kommen allerdings noch Gebühren für die Koffer.

Auch wenn wir im Vorfeld oft genug den Satz gehört haben „das Fliegen auf Hawaii ist wie Busfahren“, kann ich dies nicht zu 100% bestätigen. Richtig ist, dass die Flugverbindungen mehrmals täglich zu allen Inseln gehen und dass die Einheimischen tatsächlich das Flugzeug nutzen um zum Beispiel in der Hauptstadt Honolulu größere Besorgungen zu machen. Allerdings muss man dennoch je nach Flughafen einige Zeit in der Sicherheitskontrolle verbringen (vor allem für den Rückflug nach Amerika) und sein Gepäck meistens etwas kompliziert selbst abgeben und ggf. zuvor noch durch einen Sicherheitscheck schleusen. 

Während die Flughäfen auf Kauai und Big Island sehr klein sind und wir keine nennenswerten Wartezeiten hatten sind Honolulu und Maui als Hauptverbindungen zur US Westküste sehr stark frequentiert.

Mietwagen auf Hawaii

Leider müssen die Mietwagen auch auf jeder Insel wieder neu angemietet und wieder abgegeben werden.

Die Fahrzeuge werden in der Regel direkt am Flughafen in Empfang genommen und können gut im Vorfeld gebucht werden. Teilweise wird man vom Flughafen noch mit einem Shuttle zum Mietwagenanbieter gebracht. Wenn man Glück hat liegt der Mietwagenschalter aber direkt in der Ankunftshalle. Hier konnten wir allerdings keinen Anbieter identifizieren, der auf jeder Insel die beste Lage hatte. 

Die Preise für die Mietwagen sind relativ teuer, so haben wir z.B. für die Mietwagen auf den Inseln Kauai, Maui und Big Island insg. ca. 800 EUR gezahlt. Dennoch ist ein Mietwagen fast unumgänglich. Eine wirklich gute Busverbindung gibt es nur auf Oahu („The Bus“). Deutlich flexibler ist man aber auch hier nur mit dem Mietwagen.

Zum Mietwagen werden einem immer relativ teure Navigationsgeräte angeboten, allerdings ist dies aus meiner Sicht nicht dringend nötig. Außer in Honolulu selbst gibt es nicht so viele Straßen auf Hawaii. Wir sind mit Reiseführer, Landkarten und morgens über WLAN gegoogelte Strecken immer gut zurecht gekommen.

Unterkünfte auf Hawaii

Hawaii ist leider kein günstiges Reiseziel, was sich insbesondere durch die recht hohen Hotelpreise bemerkbar macht. Deutlich günstiger sind privat gemietete Zimmer oder ganze Ferienwohnungen die z.B. über Airbnb gemietet werden können.

Wir haben in unseren Urlauben immer gute Mittelklassehotels als Ausgangspunkt für Aktivitäten gebucht und im Anschluss noch ein komfortables Hotel zum Entspannen kombiniert. Ein privates Zimmer haben wir nur einmal an der North Shore von Oahu gebucht. Hier gibt es vergleichsweise wenige Hotels aber ein großes Angebot an Ferienwohnungen.

Beim Buchen der Unterkünfte lohnt es sich die bekannten Onlineplattformen mit Katalogpreisen aus dem Reisebüro zu vergleichen und hier die günstigste Variante zu wählen. Erstaunlicherweise waren oft die Preise über Reiseveranstalter für das gleiche Hotel deutlich günstiger als über die gängigen Buchungsportale im Internet. Normalerweise kennen wir das eher umgekehrt!

Auch wenn wir sonst gerne spontan sind, macht es bei einer Hawaii Reise Sinn alle Unterkünfte rechtzeitig im Voraus zu buchen. Die Hotelzimmer sind hier tatsächlich schon häufig ausgebucht und man spart sich wertvolle Zeit für die Suche.

Welcher ist der beste Standort für die Unterkunft auf Hawaii?

Auf den Inseln Kauai und Maui haben wir uns jeweils für nur ein Hotel als Ausgangspunkt entschieden. Die Entfernungen zu allen Besichtigungsmöglichkeiten sind überschaubar und auf beiden Inseln ist wenig Verkehr. Aufgrund der sonnigen und trockeneren Lage auf der regenreichsten Insel Kauai haben wir hier ein Hotel in Poipu im Süden der Insel gebucht. Von hier aus lässt sich sowohl die Nordküste als auch der Waimea Canyon im Südosten in einem Tagesausflug gut erreichen.

Auf Maui haben wir ebenfalls die Westküste gewählt und hier schon verschiedene Hotels in Kihei und Wailea ausprobiert und besichtigt.

Oahu bietet mit der Hauptstadt Honolulu und Waikiki Beach einen sehr starken Kontrast zum gemütlichen Osten und Norden der Insel. Wir haben im ersten Urlaub drei Tage in Waikiki verbracht und fanden den Aufenthalt dort (leider ohne Mietwagen) viel zu lange. Im zweiten Urlaub haben wir zwei Tage im Südosten der Insel mit drei Tagen Nordküste kombiniert und hätten es hier auch noch länger ausgehalten. Wenn man ursprüngliches Hawaii Feeling erleben möchte, sollte man also so schnell wie möglich raus aus der Hauptstadt und sich eine Unterkunft im Osten oder Norden buchen.

Big Island ist relativ groß und hat vor allem mit dem Volcanoes Nationalpark eine der bekanntesten Attraktionen auf Hawaii zu bieten. Wer ausschließlich den Nationalpark und den Südosten der Insel besuchen möchte bucht am besten eine Unterkunft in der Nähe von Hilo (der Ort selbst ist nicht sehr attraktiv) oder direkt im Nationalpark.

Hoteltipps für den komfortablen Hawaii Urlaub

Oahu

  • The Kahala Hotel and Resort, Kahala
  • Paradise Bay Resort, Kaneohe
  • Turtle Bay Resort, Kahuku

Kauai

  • Castle Kiahuna Plantation & The Beach Bungalows, Poipu
  • Koa Kea Hotel & Resort, Poipu
  • Mariott´s Waiohai Beach Club, Poipu

Maui

  • Maui Coast Hotel, Kihei
  • Wailea Beach Resort, Wailea
  • Hotel Wailea Relais & Chateau, Wailea
  • Napili Kai Beach Resort

Big Island

Für den Volcanoes Nationalpark (nicht zur Verlängerung geeignet):

  • Kilauea Lodge and Restaurant, Volcano
  • Castle Hilo Hawaiian Hotel, Hilo

Badeurlaub im Nordosten:

  • Fairmont Orchid, Waikoloa

Fazit

Auch wenn es viel Zeit kostet, lohnt es sich auf jeden Fall den Urlaub gut durchzuplanen. Hawaii hat so viele Facetten zu bieten, dass es schade wäre, wenn man vor Ort feststellt, dass man auf einer Insel nicht genügend Zeit eingeplant hat, zu wenige Inseln oder die falsche Insel für sich gewählt hat. Sowohl die Hotels als auch die Aktivitäten müssen rechtzeitig reserviert und gebucht werden, wenn man alles genau in der gewünschten Reihenfolge erleben möchte.

Mit der richtigen Planung sollte Hawaii daher für jeden Urlaubstyp zu einer Traumreise werden. Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick. Ich freue mich, wenn es euch genauso geht!

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